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regional. einfach phänomenal


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regional. einfach phänomenal

Mit einem Einkaufsführer macht ein Landkreis auf regionale Produkte und Gastronomie aufmerksam. Eine Ausstellung zeigt anhand von 600 Einzelstücken, was in der Region hergestellt wird.

Seit 2008 arbeitet der Landkreis Mittelsachsen mit sechs LEADER-Regionen zusammen. Gemeinsam suchten sie nach Lösungen, um regionale Produkte stärker in die Öffentlichkeit zu rücken – und stellten schnell fest, dass eine attraktive Grundlage vorhanden ist. So entstand ein Netzwerk zwischen Landkreis, Unternehmen und LEADER-Regionen, das neben dem Informationsaustausch tragfähig für weitere Projekte ist. Die Koordination übernimmt der Landkreis. Bei den gemeinsamen Maßnahmen packen alle mit an: Sie verteilen Printprodukte, machen Werbung für gemeinsame Veranstaltungen und virtuelle Plattformen. Auch die regelmäßigen Netzwerktreffen sind rege besucht. 50 Erzeuger aus dem Food-, 100 aus dem Non-Food-Bereich und 30 Gaststätten beteiligen sich aktuell.

Geschichten, Rezepte und viel zu entdecken

Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Besonders beliebt ist der Einkaufsführer, der neben Geschichten über die Region und einem Anbieterkatalog aus Direktvermarktern und Gaststätten auch modern gestaltete Rezepte mit regionalen Produkten enthält. Aktuell erscheint die vierte Auflage des Einkaufsführers, die vorherigen sind vergriffen.

Nach dem Einkaufsführer entstand ein Branchenkatalog mit regionalen Produkten. Er zeigt, wie vielseitig das Angebot in Mittelsachsen ist: Verteilt über die sechs LEADER-Regionen werden einige interessante Produkte hergestellt. Darunter etwa innovative Nackenkissen für Autofahrer, kunstvoll gefertigte Gartenbänke oder Spielzeug für die Kleinsten.

Zum Anfassen und digital

Auch eine Ausstellung entwickelte das Netzwerk: „Fahrrad, Filzschuh, Feuerwerk: Lieblingsstücke“ vereint Alltagskunst mit Industriekultur in Mittelsachsen. Zu den mehr als 600 Einzelstücken zählen etwa Kissen, die mit denkmalgeschützten Lochkarten-Webstühlen hergestellt wurden. Über 200 000 Besucherinnen und Besucher hat die Ausstellung bereits angezogen. Als Corona kam, führte das Team die Produktschau digital weiter: dafür wurden Videos produziert und eine virtuelle Plattform für Direktvermarkter, regionale Produzenten und Gastronomen geschaffen.

Durch die Zusammenarbeit im Netzwerk entwickelten sich neue Lieferbeziehungen und Produkte. So entstand etwa die erste Handtasche aus Holz und eine Peeling-Seife mit Kaffee aus der regionalen Kaffeerösterei.


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