Springe zum Hauptinhalt der Seite


Die Projekte

MarktTreff Beidenfleth


21. September bis 1. November 2020:

Stimmen Sie für Ihre drei Favoriten!

Zur Online-Abstimmung


MarktTreff Beidenfleth – Grundversorgung und Ortstreff mit Herz und Handy

Der MarktTreff im Dorf Beidenfleth setzt auf Regionalität, digitale Kommunikation und bürgerschaftliches Engagement. Ein Erfolgsrezept.

Einkaufen, Klönen, Dienstleistungen und ehrenamtliches Engagement: Das alles bieten die MarktTreffs in Schleswig-Holstein. Im 850-Seelen-Dorf Beidenfleth gibt es einen solchen Dorfladen seit 2006. Nach der Schließung des örtlichen Lebensmittelladens setzte die Gemeinde ihn damals mit einer LEADER-Förderung um. 2017 gewann sie mit Andreas Eckelmann einen Supermarktleiter, der buchstäblich neuen Wind in den Laden brachte: Er setzt auf Regionalität, digitale Kommunikation und bürgerschaftliches Engagement.

Eine Extrawurst fürs Dorf

Vor allem werden Lebensmittel vermarktet, die oft in der direkten Nachbarschaft in kleineren Familienbetrieben und teilweise auf den Höfen selbst produziert werden. Über 20 lokale Produzenten aus einem Umkreis von knapp zehn Kilometern versorgen das Dorf mit unterschiedlichen Produkten. Einige davon werden sogar ausschließlich für den MarktTreff produziert: Ein benachbarter Dorfschlachter erfand extra die Wurst „Beidenflether“.

Neben Lebensmitteln bietet der MarktTreff auch ein Frühstückangebot, Getränke auf Kommission, Lotto, einen Paket-Shop und Briefmarken. Mit dem Supermarkt in Wilster gibt es eine Belieferungskooperation. Die Veröffentlichung der wöchentlichen Werbe-Blättchen erfolgt – ebenso wie die Bestellung von Waren – über WhatsApp oder Facebook. Dies spart Kosten und erreicht auch die Menschen auf den weit verstreuten Höfen in der Wilstermarsch. Der digitale Flyer weist neben aktuellen Angeboten auch auf die Müllabfuhr, anstehende Veranstaltungen und Termine hin. Seit 2008 ist der MarktTreff um eine Physiotherapie-Praxis sowie eine DRK-Sozialstation erweitert.

Ehrenamtliche packen an

Finanziell steht der MarktTreff inzwischen auf eigenen Beinen. Entscheidend für die positive Entwicklung war der zehnköpfige ehrenamtliche Helferkreis, der das Konzept gemeinsam mit dem Betreiber stetig verbessert. Außerdem bringen die Ehrenamtlichen auf der Rückfahrt von ihrer Arbeit die regionalen Produkte für den MarktTreff direkt von den Produzenten mit. In der aktuellen Corona-Situation versorgen sie gezielt Senioren. Auch die Gemeinde unterstützte das Projekt unbürokratisch. Mit Andreas Eckelmann hat das Dorf zudem einen Enthusiasten für Regionalität und Dorfgemeinschaft gefunden: „Mir wurde recht schnell klar, dass neben einem Ideen-Austausch vor allem ‚machen‘ nötig ist – und ‚gemacht‘ habe ich immer schon gerne!“


21. September bis 1. November 2020:

Stimmen Sie für Ihre drei Favoriten!

Zur Online-Abstimmung