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Die Projekte

Dorfladen mit Mehrgenerationenwerkstatt


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Dorfladen mit Mehrgenerationenwerkstatt Aidhausen

2008 schloss das letzte Lebensmittelgeschäft in Aidhausen, seit langem stand auch das ehemals größte Gasthaus im Ort leer. Grund genug für die Menschen in der Gemeinde, selbst aktiv zu werden.

Einkaufen, frühstücken oder mit den Kleinen zum Spielenachmittag: Im Dorfladen und in der Mehrgenerationenwerkstatt Aidhausen ist vieles möglich. Die Kombination aus Lebensmittelgeschäft, Dienstleistungen und sozialem Treffpunkt kommt in der Gemeinde gut an. Der Dorfladen bietet eine breite Auswahl regionaler Produkte – und kooperiert dafür mit zwei regionalen Bäckereien, einer Metzgerei und weiteren Lieferanten aus dem Umland. Im selben Gebäude sind zudem ein Café, ein Lieferservice, eine Reinigungsannahme, ein Paketshop und eine Bücherei untergebracht. Auch Ausstellungen, Vorträge und VHS-Kurse, Spielenachmittage sowie wöchentliche Seniorenessen stärken das Gemeinschaftsgefühl im Ort. Zwanzig Ehrenamtliche stemmen das vielseitige Angebot.

Die Probleme selbst angepackt

Die Idee entwickelten die Bürgerinnen und Bürger selbst. Schon 2005 gab es erste Arbeitskreise. Nach einer Machbarkeitsstudie, einer schriftlichen Bürgerbefragung und mehreren Informationsveranstaltungen erfolgte 2009 die Entscheidung, das Projekt umzusetzen. Das alte Gasthaus in der Ortsmitte wurde abgerissen und ein neues Gebäude entstand. Rund 50 Prozent der Aidhäuser Haushalte beteiligten sich: beim Dachdecken, Streichen oder finanziell. Im Erdgeschoss erstreckt sich der Dorfladen über 120 Quadratmeter, im Obergeschoss die Mehrgenerationenwerkstatt. Mit einem großen Fest wurde im Juni 2011 beides eröffnet – und ist heute Lebensmittelpunkt der Gemeinde.

Ein neuer Treffpunkt

Projektpartner waren unter anderem das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken und die LEADER-Region Hassberge. Auch mit dem ILE-Management besteht eine enge Zusammenarbeit, beispielsweise wenn Exkursionsgruppen das Hofheimer Land besuchen. Darüber hinaus nutzt das ILE-Management den Dorfladen für seine Öffentlichkeitsarbeit: zuletzt um Saatgut zu verteilen oder neue Fördermittel für Privatpersonen bekannt zu machen. Längst hat sich gezeigt: Dorfladen und Mehrgenerationenwerkstatt sind essenziell für die Daseinsvorsorge in der Gemeinde – und Vorbild für weitere Dorfläden und Gemeinschaftshäuser in der Region. Bis heute sind mehr als die Hälfte der Haushalte Teilhaber des Dorfladens. Diese Beteiligung ist hier ganz klar der Schlüssel zum Erfolg.


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