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Die Projekte

Direktvermarkter nette innerste


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Direktvermarkter in und um die Region nette innerste

In Niedersachsen will ein Netzwerk die Direktvermarkter stärken. Gemeinsam schaffen sich die beteiligten Betriebe eine größere Bühne und verkaufen auch schon mal die Produkte des jeweils anderen.

Seit Jahren schon gibt es viele Direktvermarkter im Kreis Hildesheim. Über ihre Dörfer hinaus sind sie aber oft wenig bekannt. Das „Netzwerk Hofladen“ möchte das ändern, indem es regionale Produzenten zusammenbringt. Die Idee dazu entstand im August 2016 in der Lenkungsgruppe der ILE-Region nette innerste. Schnell bildete sich eine Projektgruppe aus Vertretern der Mitgliedsgemeinden sowie ehrenamtlich Engagierten. Das Regionalmanagement der ILE-Region führt die Projektgruppe an, betreut das Netzwerk und ist für die Administration der digitalen Übersichtskarte verantwortlich.

Alle auf einer Karte

2017 lud das Projektteam zu einem ersten Netzwerktreffen ein. 20 Direktvermarkter landwirtschaftlicher Erzeugnisse waren sofort dabei. Später kamen auch Betreiber von Hofcafés, Imker und Wochenmärkte dazu. Aktuell zählt das Netzwerk 27 Beteiligte, die alle auf einer interaktiven Karte auf der Website der Region zu finden sind. Zusätzlich wirbt das Netzwerk mit einem achtseitigen Flyer für die beteiligten Betriebe – die Erstauflage finanzierten die Mitgliedsgemeinden der ILE-Region. Inzwischen liegt der Flyer in zweiter Auflage in den teilnehmenden Hofläden und -cafés sowie in den Rathäusern und Touristen-Informationen aus. Das Angebot ist so beliebt, dass einige Betriebe bereits ihre Kapazitätsgrenzen erreichen: Sie meldeten zurück, dass es für sie nur schwer möglich sei, ihr Angebot in der Menge aufzustocken. Es gilt, die Menschen dafür zu sensibilisieren, dass das regionale Warenangebot begrenzt ist, ohne sie als Neukunden direkt wieder zu verlieren.

Mehr Aufmerksamkeit durch Kooperationen

Das Netzwerk Hofladen führt die Beteiligten auch mit weiteren regionalen Initiativen zusammen. So entstand eine Kooperation mit dem ADFC Hildesheim, der bei geführten Fahrradtouren Stopps auf den Höfen der Region einplant. Darüber hinaus ergab sich, dass die Produzenten auch Waren anderer in ihr Sortiment aufnehmen. Die Manufaktur Schünemann etwa bietet auf Wochenmärkten neben den eigenen Eiern und Honig auch Waren anderer Betriebe an: Donnerstags steht sie mit dem Wagen auf den Märkten in Bad Salzdetfurth und Lampspringe. Hier kauft Betreiber Stefan Schuenemann abends nach Möglichkeit die übriggebliebene Ware anderer Marktbeschicker auf und verkauft sie am Freitag auf dem Markt in Nette weiter. So erweitert er sein Sortiment – und bietet den Kollegen eine zusätzliche Plattform.


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