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Die Projekte

Allmende Taucha


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Der Allmende Taucha e. V. zur Vernetzung von Direktvermarktern und insbesondere Solawis mit Konsumenten

Der Verein „Allmende Taucha“ will mithilfe solidarischer Landwirtschaft nachbarschaftlichen Austausch ermöglichen. Dafür verwandeln die Mitglieder Verteilstationen in lebendige Begegnungsorte.

In der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) tun sich Landwirte und Verbraucher zusammen: Die Verbraucher zahlen einen festen Beitrag und erhalten im Gegenzug Anteile der landwirtschaftlichen Ernte. In Verteilstationen können sie sich ihren Anteil abholen. Diese Stationen sind in vielen Städten schon zu Orten des nachbarschaftlichen Austauschs geworden. Doch ist so etwas auch im ländlichen Raum möglich? Gerade hier wird die Nahversorgung häufig zum Problem – und mit Geschäftsschließungen gehen auch soziale Treffpunkte verloren. Das LEADER-geförderte Projekt des Allmende Taucha e. V. setzt genau hier an – und will belebte Verteilstationen im Raum der Kleinstadt Taucha und dem Delitzscher Land etablieren.

Gemeinsame Aktivitäten schaffen

In der Gegend nordöstlich von Leipzig existieren auf kleinstem Raum fünf verschiedene SoLaWis, die kooperativ und dennoch eigenständig wirtschaften. Hier entwickelten sich selbstorganisierte Verbrauchergemeinschaften, die sich im Frühjahr 2019 im Verein Allmende Taucha zusammengeschlossen haben. Die Mitglieder wollen in den Verteilstationen Orte der Begegnung schaffen: mit regelmäßigen Veranstaltungen wie gemeinsamen Kochabenden, Workshops und Vernetzungstreffen oder mit Flohmärkten und Ausflügen zu den Erzeugern. Seit der Gründung des Vereins ist viel passiert: Das Team baute eine Website, organisierte Informationsveranstaltungen und rief einen Blog mit Wissenswertem zum Thema gesunder, lokaler Ernährung ins Leben. Hier stellen sich auch die direktvermarktenden und weiterverarbeitenden Betriebe aus der Region vor.

Die Menschen mit ins Boot holen

Die Verteilstationen sollen von mehreren SoLaWis und anderen Betrieben beliefert werden. Letztendlich kommt es aber darauf an, wie viele Abnehmer sich finden, da sich für die Erzeuger die Anfahrt natürlich lohnen muss. Mit einer umfassenden Bedarfsanalyse möchten die Vereinsmitglieder deshalb im nächsten Schritt herausfinden, was die Menschen vor Ort sich wünschen. Damit die erste belebte Verteilstation bald eröffnen und Verbraucher wie Erzeuger zusammenbringen kann.


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